Covid-19: Fragile KMUs fürchten um ihr Überleben, aber sie stellen sich der Herausforderung

Seit März 2020 hat die globale Gesundheitskrise die Situation vieler kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) verändert, was zu schwerwiegenden Cashflow-Problemen führt und den Bedarf an Unterstützung erhöht. Auch Schweizer Unternehmen sind nicht verschont geblieben; viele Unternehmer sind durch diese Krise unter Druck geraten.

In der Schweiz sind die KMUs widerstandsfähig, und das ist ein Glücksfall.

Eine etablierte Wirtschaftskrise…

  • 1/4 der Schweizer VSEs und KMUs wurden im Zeitraum von Januar bis Mai 2020 geschlossen, in einigen Ländern kann dies bis zur Hälfte sein.
  • Ein Drittel der VSEs und KMUs mussten Personal abbauen, Kreditauszahlungen verschieben und Zugeständnisse bei den Geschäftsausgaben machen.
  • 2/3 der Unternehmer gaben an, dass ihr Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken ist.

…die bestimmte Tätigkeitsbereiche besonders betrifft.

  • VSEs, die in der Regel von einer oder zwei Personen geführt werden, haben schneller geschlossen als andere Unternehmen.
  • Das Gaststätten-, Tourismus- und Hotelgewerbe ist dramatisch zurückgegangen. Das COVID-19 verursachte einen Umsatzrückgang von 57 %, 54 % bzw. 47 %.
  • Unternehmensleiter sind mit Unsicherheiten konfrontiert.

Mit der Aufhebung der Beschränkungen konnten viele Unternehmen ihre Aktivitäten wieder aufnehmen und haben begonnen, sich langsam zu erholen. Aber die Erholung bleibt kompliziert und steht vor Herausforderungen:

Die meisten VSEs und KMUs mussten auf die Notwendigkeit reagieren, die Kunden zu beruhigen, trotz eines sehr wackeligen Cashflows und einer geschwächten Belegschaft. Diese Unternehmen haben alles getan, um diese Beziehung zum Kunden aufrechtzuerhalten. Im Laufe der Zeit sind viele Herausforderungen hinzugekommen. Die Krise hat zu einem Nachfragerückgang geführt, der je nach Branche um bis zu 50 % gesunken ist. Gesundheitsprotokolle sind in einigen Bereichen schwer einzuhalten.

Hinzu kam die digitale Herausforderung. Fast 30 % der KMU mussten nach der Gesundheitskrise einen kompletten digitalen Bereich entwickeln. Es besteht eine Korrelation zwischen dem Einsatz neuer Technologien und dem Unternehmenswachstum. Das ist eine gute Nachricht, denn die Digitalisierung von Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität unserer Wirtschaft, sie wird zu einer Notwendigkeit. Es ermöglicht auch eine reibungslosere Interaktion mit Kunden.

Heute bestätigt die Coronavirus-Krise die Unvermeidbarkeit und Dringlichkeit der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Einsatz von digitaler Technologie ist für den Handel, aber auch für die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern oder zwischen Marken und Verbrauchern unerlässlich. Die Krise ist jedoch nicht ohne Auswirkungen und hat einige Lücken für VSEs und KMUs hinterlassen.

Quellen :

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